Sind die Lehrer noch zu retten? Mit berufstypischem Masochismus lassen sie sich an Baustellen „von AIDS bis Zahnpflege“ verheizen und setzen brav jeglichen Reformwahnsinn der Bildungspolitiker um.

Der Dank? Aufmüpfige Schüler, beschwerdefreudige Eltern sowie indolente Bildungshierarchien, dabei ein  Sozialprestige zwischen Versicherungsvertreter und Kinderschänder, garniert mit Überarbeitung, Krankheit plus Burnout.

„Selber schuld“ - so der Gymnasiallehrer Gerhard Riedl. Seine Tendenz: oft subjektiv bis ungerecht, jedoch stets leidenschaftlich! Warum kümmern sich die Kollegen nicht um ihre eigenen Bedürfnisse, statt denen anderer gerecht zu werden?
Aus langjähriger Praxis bietet er bodenständige Tipps, originelle Perspektiven und überraschende Strategien für den aufrechten Gang durchs Schulsystem: Rangordnung, Parallelen zum Entertainment, Reduzierung des Zeitaufwands und selbstbewusste Konfliktbewältigung sind einige seiner Themen, welche für viele Berufe einen neuen Zugang erschließen.

Zur Behandlung des „Lehrer-Defizit-Syndroms“ gehören ebenfalls politisch unkorrekte Satiren, unglaubliche Anekdoten sowie fiese Attacken – das Ganze auch noch hintergründig illustriert getreu dem Motto: „Retten Sie nicht das Schulsystem, sondern sich selbst!“